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Richtig Lüften und Heizen im Winter

Hast du auch ein schlechtes Gewissen wenn du an die Heizsaison denkst? Während es Draußen kalt und frostig wird, drehst du Drinnen fröhlich an dem Heizungsregler und versuchst dabei bloß nicht an die Heizkosten zu denken. Dir ist jetzt kalt, also möchtest du auch genau jetzt das es warm wird. Über die Rechnung kannst du dich schließlich später immer noch aufregen.

So geht es vielen Menschen aber so muss es nicht sein. Keiner soll frieren aber es soll auch niemand Angst vor der Heizungsrechnung haben. Mit diesen einfachen Tipps kannst du viel Energie sparen, bleibst warm und kannst eine Menge Heizkosten sparen.

Lüfte kurz und intensiv

Stoßlüften ist angesagt. In kurzer Zeit sollte viel frische Luft rein- und verbrauchte (und feuchte) Luft raus gelassen werden. Dabei sinkt die Raumtemperatur nicht so stark wie bei lang angekippten Fenstern. Außerdem kühlen die Wände nicht aus und Schimmelbilung wird vermieden. Voraussetzung ist das regelmäßige Aufreißen der Fenster. Drei- bis Viermal täglich solltest du der frischen Luft eine Chance geben.

Geöffnetes Fenster
Richtig Lüften spart Energie und Geld

Feuchtigkeit ist der Feind

Feuchte Luft entsteht beim Kochen, Duschen, Baden oder auch Wäschetrocknen in der Wohnung. Bevor es die Feuchtigkeit schafft, sich tief in Wände und Möbel einzusaugen, muss Sie durch gezieltes Lüften nach oder während der Tätigkeit ausgetauscht werden. Wenn nicht, lässt der Schimmel nicht lange auf sich warten.

Weniger Heizen, mehr Anziehen

Warm sollst du’s natürlich haben, aber musst du wirklich im T-Shirt rumlaufen? Jedes Grad Celsius weniger im Raum spart 6% bis 10% der Heizenergie und damit Kosten. Beispiel: Bist du 23°C gewohnt dann versuch es doch mal mit 20°C und zieh dir zusätzlich Unterhemd und Pullover an. Sind die Hände kalt? Dann nimm fingerfreie Handschuhe. Du frierst an den Beinen? Eine lange Unterhose ist vielleicht gar nicht so uncool wie du denkst.

Jalousien runter in der Nacht

Hast du Jalousien außen an den Fenstern, dann lasse diese über Nacht runter. Die Luft, die zwischen Fenster und Jalousie eingeklemmt ist, wirkt wie eine zusätzliche Isolation.

Nutze ein Thermostat wenn möglich

Moderne Heizsysteme kann man mit einer Thermostatsteuerung ausrüsten. An einem kleinen Display kannst du dann die gewünschte Raumtemperatur einstellen, ist diese erreicht schaltet die Heizung automatisch ab. Zusätzlich kann man Zeiten einstellen, in denen die Heizung auf Sparflamme läuft, beispielsweise wenn man auf Arbeit ist.

Ändere deine Gewohnheiten langsam

Nachdenken und Gewohnheiten sind also der Schlüssel zum Sparen von Heizenergie. Gewohnheiten lassen sich nur langsam ändern, aber wenn du regelmäßig nachdenkst, was du tust, dann dürfte das kein Problem sein.
 
Hast du noch weitere Spartipps zum Heizen und Lüften? Dann schreib doch einen Kommentar.

Image Credit: tanakawho

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Ein Kommentar

  1. David

    5. Dezember 2016

    Guter Artikel! So bin ich bestens für den Winter gewappnet.Jetzt in der neuen Wohnung sollte es also klappen!
    Danke sehr & liebe Grüße!

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