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Tipps zum richtigen Umgang mit Hausgeräte

Ein Leben ohne Waschmaschine, Kühlschrank und Co. ist heute kaum noch vorstellbar. In deutschen Haushalten stehen im Durchschnitt vier Elektro-Großgeräte. Bei den circa 40 Millionen Haushalten in Deutschland kommt damit einiges an Energieverbrauch zusammen. Rund ein Drittel des privaten Stromverbrauchs fällt auf Hausgeräte zurück.

In diesem Bereich Energie zu sparen macht also nicht nur den Geldbeutel voller, sondern hat zusätzlich einen positiven Effekt auf den privaten Stromverbrauch insgesamt. Wir haben an dieser Stelle ein paar nützliche Tipps zusammengetragen:

Energieeffizienzklasse als Referenz

Bereits seit 1996 müssen Hausgeräte das Energielabel tragen, auf dem unter anderem die Energieklasse angegeben ist. Die Kennzeichnung ist für folgende Geräte verpflichtend:

Kühl- und Gefriergeräte, Waschtrockner, Waschvollautomaten, Wäschetrockner, Staubsauger (seit September 2014), Geschirrspüler, Elektrische Backöfen (Gas-Backöfen seit Januar 2015), Dunstabzugshauben (seit Januar 2015).

In der Regel gilt: Ist das Gerät über 5 Jahre alt und hat eine veraltete Energiesparklasse, kann sich eine Neuanschaffung durch die Einsparung trotz der initialen Kosten nach wenigen Jahren rechnen. Sollte eine Reparatur anstehen, dann auch schon eher.

Selbst wenn man glaubt, dass ein Gerät mit der Energieklasse A schon sehr gut ausgestattet ist, kann man sich täuschen. Inzwischen gibt es die deutlich sparsameren Klassen A+, A++ sowie A+++. Die Unterschiede im Energieverbrauch sind deutlich spürbar.

Gerätestandort bei Kühlgeräten beachten

Ein oft unterschätzter Punkt ist der optimale Standpunkt für ein Elektrogroßgerät. Bestes Beispiel ist hier der Kühlschrank. Dieser sollte möglichst ausreichend Abstand zur Wand aufweisen damit die entstehende Abwärme besser abstrahlen kann. Außerdem sollte ein Kühlgerät nicht neben Hitzequellen wie dem Herd oder im direkten Sonnenlicht stehen. Je mehr sich das Gerät aufheizt desto mehr Energie muss aufgewendet werden um eine optimale Kühlung zu garantieren.


Den Kühlschrank sollte man auf keinen fall länger als ein paar Augenblicke offen stehen lassen.

Defekte Geräte nicht nutzen

Hausgeräte mit Störung oder gar defekte Geräte sollten nicht im Betrieb bleiben. Bei fehlerhaften Einstellungen oder Defekten können hohe Energiekosten oder Schäden anfallen. Viele Hersteller bieten online Tipps bei Störungen an. So kann man beispielsweise bei Neff Service Tipps nachlesen ob sich ein Fehler schnell selber beheben lässt. Oft muss nur ein bestimmtes Teil gewartet oder eine Einstellung geändert werden.

Sparsame Technik nutzen beim Kochen und Backen

Große Unterschiede bei der Energieaufnahme gibt es beim Kochen. Alte Elektroherde mit Kochplatten verbrauchen dabei am meisten Energie. Auch Kochfelder aus Ceran können die Stromrechnung bei häufigem Gebrauch stark belasten. Kocht man regelmäßig sollte man auf Gas oder Induktion wechseln.

Aber auch ohne ein neues Gerät zu kaufen kann man beim Kochen Energie sparen. So sollte bei Töpfen und Pfannen stets ein Deckel genutzt werden. Die Hitze kann sich so viel länger und gezielter halten. Auch sollte immer der kleinste mögliche Topf auf der kleinsten möglichen Kochfläche genutzt werden.

Effektiv waschen

Waschmaschinen sind heute unverzichtbar aber können bei falscher Nutzung viel Strom fressen. Auch hier gelten einfache Regeln zur effizienteren Nutzung: Immer eine volle Ladung waschen, normal verschmutzte Wäsche nicht über 40 Grad waschen und wenn möglich ein Sparprogramm nutzen.

Wäschetrockner sollte man so selten wie möglich nutzen, denn Sie verbrauchen sehr viel Energie. Das trocknen an der Leine ist gerade im Sommer gratis und geht schnell.

Fazit

Schon bei der Einhaltung einiger Tipps kann im Laufe eines Jahres bares Geld bei älteren Geräten gespart werden. Noch effektiver kann aber Kauf von Neugeräten sein. Es gilt stets zu prüfen wie alt die Geräte im Haushalt sind und ob es mittlerweile deutlich bessere Energieklassen gibt. Dann amortisiert sich ein Neukauf in kurzer Zeit und die vielen extra Funktionen können das Waschen, Kühlen, Kochen und Geschirrspülen leichter und sparsamer gestalten.

Und weiter geht es im Haushalt. Lies unseren Beitrag wie du effektiv Strom im Büro sparen kannst.

Ein Kommentar

  1. Nils

    16. Mai 2016

    Vielen Dank für die tolle Auflistung. Vielleicht solltest Du noch den Tipp aufnahmen, dass wenn man das Wasser vor dem Nudel oder Kartoffelkochen usw.in einem Wasserkocher vorkocht, spart man sehr viel Energie, als wenn man das kalte Wasser in einem Topf erhitzt. Da das Wasser bereits heiß ist, benötigt der Herd nicht so viel Energie, um das Wasser zum kochen zu bringen.

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