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Das Gesparte sicher verwahren – Vom Kopfkissen bis zum Wertschutzraum

Das Bedürfnis von Sicherheit

Mit den Jahren sammeln sich so einige Gegenstände an für die man ein erhöhtes Schutzbedürfnis empfindet. Sei es der wertvolle Steif-Teddybär aus Kindheitstagen, die geerbte Goldkette der Urgroßoma oder einfach ein Goldbarren. Ok, Letzteres hat man wahrscheinlich eher weniger zu Hause rumliegen.

Kopfkissen

Eher Klischee als tatsächlich genutzter Ort für Wertgegenstände ist das Versteck unter dem Kopfkissen. Es steht aber symbolisch für vermeidlich sichere Orte in der eigenen Wohnung. Von Bettkasten bis geheime Schublade im Schrank sind die Möglichkeiten vielfältig – und ebenso durchschaubar. Einbrecher kennen die häufigsten Verstecke und suchen diese natürlich systematisch ab. Im Fall der Fälle hat man hier wenig Chancen.

Tresor / Wertschutzschrank

Schon etwas sicherer ist der hauseigene Tresor. Je nach Größe und Form auch als Geldschrank oder Wertschutzschrank bekannt. Entscheidend ist hier aber nicht die dicke der Schrankwand oder die Sicherheitstufe des Schlossen. Die Größe bringt den entscheidenden Unterschied. Je kleiner und handlicher der Tresor, umso wahrscheinlicher ist es das potentielle Einbrecher den Schrank einfach mitnehmen und irgendwo anders in Ruhe aufbrechen. Eine kleine abschließbare Geldkassette ist also höchstens vor dem Nachwuchs sicher.

Bankschließfach

Eine fast schon unschlagbare Lösung ist das Bankschließfach. Klingt sehr nach Hollywood-Film, ist aber tatsächlich eine immer beliebtere Möglichkeit um Gespartes und wertvolle Gegenstände sicher zu verwahren. Das Prinzip ist simpel: Man mietet sich ein Bankschließfach mit zwei Schlössern. Einen Schlüssel bekommt man ausgehändigt, den Zweiten bekommt man nur nach Identifikation in der Bank. Mit seinem Schließfach ist man dann ganz allein und unbeobachtet, die Bank darf nicht wissen was man in sein Schließfach hineinlegt. Dennoch gibt es Regeln: Gefährliche Stoffe sowie Lebensmittel sind verboten. Die Blitzidee zweier Radio-Satiriker, doch einen Döner im Bankschließfach aufzubewahren, wäre demnach nicht erlaubt – aber lustig.

Wertschutzraum

Neben den vorgestellten Lösungen zur sicheren Aufbewahrung von wertvollen Dingen gibt es noch die Königslösung: Einen Wertschutzraum. Ähnlich den aus Hollywood-Filmen bekannten Panic Room bzw. Strongroom, wird hier ein ganzer Bereich in der Wohnung oder im Haus mit diversen Sicherheitsmerkmalen versehen. Das Spektrum der Anbieter reich dabei von modularen Systemen, bei denen man sich einen oder mehrere geschützte Bereiche zusammenstellen kann, bis hin zu mit doppeltem Stahlbeton fest in das Haus integrierten Schutzräumen. Wenn Geld keine Rolle spielt, ist hier sicher die beste Sicherheitslösung zu finden.

Fazit

Für die kleinen wertvollen Gegenstände reicht sicher der Wertschrank zu Hause bzw. das Schließfach in der Bank vollkommen aus. Hier ist Platz für wichtige Urkunden und Dokumente, Erbstücke oder Gegenstände mit ganz persönlichem Wert. Nur wenn es richtig Wertvoll wird und Goldbarren, ganze Schmucksammlungen oder Dokumente unglaublichen ausmaßen an Bedeutung gesichert und geschützt werden sollen, muss ein großer Wertschutzschrank oder gleich ein Wertschutzraum her.

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