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Günstig Lebensmittel einkaufen – Geld sparen im Supermarkt

Supermarkt Wahnsinn

Nur mit Kartoffeln und Salz verdient ein Supermarkt kein Geld. Deshalb bemühen sich die Einkaufstempel mit allerlei Tricks uns das Geld aus den (Hosen-)Taschen zu locken. In diesem Artikel habe ich einige Tipps gesammelt, mit denen du richtig Geld sparen kannst und trotzdem auf nichts verzichten muss.

Liebe auf den zweiten Blick

Sicher ist dieser Supermarkt-Trick bekannt, aber man kann es garnicht oft genug wiederholen: Wir Menschen sind von Haus aus ziemlich faul. Supermärkte machen sich dies zu Nutze und platzieren teure Produkte auf Augen- und Greifhöhe. Für günstigere Alternativen oder ausgefallenere Produkte müssen wir uns strecken oder Bücken, denn diese finden wir nur in den untersten und obersten Regalböden.

Daher: Sei nicht faul und geh in die Hocke bzw. auf die Zehenspitzen und erkunde günstigere Artikel, die geschickt außen um die perfekt positionierte Greifware verteilt ist.

Kauf es ganz, oder garnicht

Die Herren und Damen Lebensmittelhersteller sind doch eingentlich sehr zuvorkommend. Mit einem Apell an unsere Faulheit bieten Sie uns fertig portionierte Mahlzeiten, vorgeschnittenes Obst und einzeln abgepackte Leckerein an. Diese sind zwar praktisch, aber auch teuer. Achtet man auf den 100g-Preis merkt man schnell das einzeln eingepackte Mini-Haselnusstäfelchen deutlich mehr kosten als das 10er Pack. Auch und gerade vorgeschnittenes Obst ist viel teurer und verdirbt eher.

Daher: Kleine Täfelchen, fertige Essensportionen und geschnittenes Obst ist zu teuer und verbraucht zu viel Verpackung. Finger weg.

Schon gekauft und trotzdem noch sparen

Noch mehr Sparpotential lässt sich nicht in unserem Einkaufs- sondern Konsumverhalten finden. Zig-Prozent Restlebensmittel löffeln wir nicht aus, lassen es verderben oder schmeißen es einfach weg. Wenn du also regelmäßig mehr kaufst, als du tatsächlich verzehrst, hilft nur noch eiserne Planung. Eine Einkaufsliste ist schon ein sehr guter Schritt. Die Mahlzeiten für die kommende Woche zu planen ist zwar erstmal mühsam, zahlt sich dann aber in einer optimaleren Lebensmittelnutzung aus. Tipp: Natürlich geht Einkaufen auch in 2.0 Manier. Zum Beispiel mit virtuellen Einkaufszetteln für iPhone und iPod Touch.

Daher: Schon vor dem Supermarktbesuch planen und nur mit Liste einkaufen. Lebensmittelreste verwerten statt wegwerfen.

Schlauer Einkaufszettel
Schlauer Einkaufszettel in Form einer (Land-)Karte

Knurrt der Magen, lacht der Supermarkt

Noch so eine kleine Weisheit mit großer Auswirkung auf’s Portemonnaie : Niemals hungrig Einkaufen. Ich kann aus Erfahrung sprechen: der Magen knurrt und man sieht mit großen Augen die leckersten Verführungen links und rechts an sich vorbeiziehen. Wer kann da schon stark bleiben? Schwups landen Big-American Pizza, Pfefferbeißer und jede Menge Schokolade extra im Einkaufswagen.

Daher: Nicht mit einem Hungergefühl einkaufen gehen. Lieber vorher etwas essen.

Mein tiefgefrorener Extratipp

Vorratspackungen und Beutel sind immer dann sinnvoll, wenn man deren Inhalte regelmäßig benötigt und sie haltbar aufbewahren kann. Ich selber setze da auf tiefgefrorenen Brokkoli, Blumenkohl und Paprika in Beutelform. Man kann sich zum Kochen jederzeit die gewünschte Menge auftauen und es muss nix verderben. Außerdem sind geforene Paprikastreifen oft wesentlich billiger als Ganze aus der Gemüseabteilung.

Fazit

Solange es noch keinen Supermarkt im Internet gibt, wird man weiter auf der Hut sein müssen, wird es nervige Anekdoten geben und wird man sich Gedanken über das Einkaufen machen müssen.

Hast du eigene Tricks auf Lager, mit denen du beim Einkaufen Geld sparst? Dann schreib doch bitte einen Kommentar.

Bilder von: rayced, theoceo und cesarastudillo

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4 Kommentare und Links

  1. Kirstin

    20. April 2010

    Tipp für eine einfache und schnelle Planung. Beim Kochplaner kann man sich kostenlos seinen persönlichen Essensplan samt Einkaufsliste erstellen. Damit hat man in paar Minuten seine Woche geplant und ist für den Großeinkauf bestens vorbereitet.
    Großes Kompliment für den Beitrag.

  2. Haran

    10. Mai 2010

    Hm, vielleicht seh ich das ja falsch, aber ich glaub, daß grade unter den i(Gerät)-Besitzern wohl wenig Sparfüchse zu finden sind…

  3. admin

    18. Juni 2010

    Nicht unbedingt, ich zähle auch als i(Gerät)-Besitzer und gleichzeitig als Sparfuchs. Der Besitz eines überdurchschnittlich teuren Gerät’s heist nicht das man nicht vernünftig mit Geld umgehen muss.

  4. edward

    3. April 2013

    eine sache hast du vergessen….
    immer die preise der verschiedenen dicounter vergleichen. meiner meinung nach lässt sich da schon eine ganze menge sparen.

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