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Auf der Suche nach Geldproblemen. Tipps für einen Finanzüberblick.

Am Ende vom Geld ist noch so viel Monat übrig. Dieser Spruch ist gar nicht mal so witzig wie er klingt. Viel mehr ist er harte Realität für viele Menschen. Die Hauptursache ist häufig eine fiese Mischung aus unkontrolliertem Geldausgeben und fehlendem Überblick über die eigene Finanzlagen.

Doch es gibt Abhilfe. Neben dem klassischen Haushaltsbuch, gibt es zum Glück schlaue Software, die dabei Hilft den Überblick nicht zu verlieren.

Warum verliert man den Überblick?

Der Überblick über die eigenen Finanzen kann schneller verloren gehen, als einem lieb ist.

Der Tag hat nur begrenzte Zeit um sich neben Arbeit auch um private Angelegenheiten zu kümmern. Zeitmangel ist eine häufige Ursache für verschlampte Finanzen.

Dabei spielt es auch keine Rolle ob man viel mit EC-Karte oder in Bar zahlt. Denn beide Methoden haben ihre Nachteile. Bei der Kartenzahlung werden zwar auch alle kleinen Ausgaben registriert, die Fülle an Buchungen auf dem Kontoauszug führt aber auch eher zu Verwirrung.

Bezahlt man dagegen häufig mit Bargeld, gibt es meist garkeine Aufzeichnung der Ausgaben. 20 Euro sind schneller weg als man schauen kann und meist ist nach ein paar Tagen unklar wo das Geld überhaupt geblieben ist.

Fixe und variable Ausgaben

Wichtig für einen aussagekräftigen Überblick ist die Unterscheidung zwischen fixen und variablen Ausgaben.

Fixe Ausgaben umfassen alle regelmäßigen Ausgaben, welche immer die gleiche Höhe haben. Darunter fällt die Miete, Nebenkosten wie Strom und Internetanschluss oder auch Versicherungen. Diese Summe wird jeden Monat vom Konto abgezogen und muss auf jeden Fall vorhanden sein.

Variable Kosten sind Ausgaben, die sich jeden Monat ändern. So zum Beispiels das Benzin für ein Auto, Lebensmitteleinkäufe oder Kosten für externes Essen gehen.

Geld rein, Geld raus

Der Trick ist nun ganz simpel. Du musst deine gesamten monatlichen Einnahmen deinen gesamten Kosten gegenüberstellen. Am Ende sollte ein positiver Betrag übrig bleiben.

Wenn am Ende Null oder sogar Minus da steht, solltest du als erstes deine variablen Ausgaben betrachten.

Kosten einsparen

Wo kannst du bei fixen Ausgaben sparen? Manche Verträge kannst du vielleicht kündigen oder zurückstufen. Mit Mobilfunkanbietern kann man zum Beispiel gut verhandeln.

Einfacher ist das Einsparen bei den variablen Ausgaben. Hier kannst du versuchen weniger zu konsumieren, keine unnötige Ausgaben tätigen oder zum Beispiel mehr auf den Benzinverbrauch achten.

Software to the rescue

Das klassische Haushaltsbuch ist eine altbewährte Technik für den persönlichen Finanzüberblick. Allerdings ist es komplizierte und nicht so flexibel wie gute Softwarelösungen, die es inzwischen zur Genüge gibt.

Mit einem Programm auf dem Computer kannst du dein Ausgaben und Einnahmen erfassen. Zum Beispiel biete Quicken, vom Softwarehersteller Lexware, einen schnellen und unkomplizierten Überblick. Auf Wunsch kann die Software auch Diagramme und Grafiken, die deinen Finanzstatus visualisieren, darstellen.

Einige Programme bieten auch eine Smartphone-App, mit deren Hilfe du Ausgaben auch unterwegs eingeben kannst. Für Quicken gibt es die Quicken Mobile App für Android und iOS. Auch die Banking-App Outbank 2 für iOS bietet die Möglichkeit, Ausgaben in Kategorien einzuteilen.

Mach eine Gewohnheit draus

Wenn du in einer Notsituation bist, kann ein einmaliger Überblick deine Situation klären und du kannst Entscheidungen fällen. Damit du aber nicht ständig in knappe Situationen kommst, solltest du dir die pflege deiner Finanzübersicht zur Gewohnheit machen.

So könntest du zum Beispiel immer am Ende der Woche deine Ausgaben aufschreiben oder in ein Programm eintragen. Dadurch wirst du auch immer wieder daran erinnert, auf deine Ausgaben zu achten.

Fazit

Auch wenn du kein Freund von Zahlen bist, ein ordentlicher Überblick über dein Geld hat nur Vorteile. Du bekommst plötzlich die Kontrolle über deine Finanzen und kannst viel besser entscheiden, was du mit deinem Geld anstellst. Außerdem bist du vor negativen Überraschungen gewarnt. Wenn schon abzusehen ist, dass dein Geld nicht bis zum Monatsende reicht, kannst du aktiv dagegen steuern bevor du in die Schulden kommst.

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